Drehmagnet
Bei einem Ausflug in seine eigene Geschichte, fallen die Erinnerungen an die Schulzeit meist nicht schwer. Und wer erinnert sich nicht an die ersten Physikstunden, bei denen mit Magneten experimentiert wurde, welche durch ihre unterschiedlichen Pole immer noch die Selbe Faszination ausüben, wie in frühester Kindheit. Im Auto befindet sich ein Teil, welches, in die Kategorie der Autoersatzteile fällt, welche wenn es funktionsuntüchtig ist, zwingend ersetzt werden muss. Auch dieses enthält einen Magneten. Hierbei handelt es sich um einen Drehmagneten. Die Rede ist vom Tachometer. Auch dieser ist faszinierend. Er misst die Geschwindigkeit, indem auf die permanente Anzeige der Tachonadel eine Drehbewegung mit Hilfe einer Biegsamen Welle übertagen wird. Eine Nadel schlägt gegen eine Feder und der Ausschlag dieser, entspricht der Steigung der Drehzahl der Tachowelle. Ablesbar ist die Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde. Dieses ist meist in Zehnerschritten ab 20 km/h bis 200 km/h Auf der Anzeige des Tachometers abzulesen. Seit dem Einsatz der digitalen Anzeige, hat diese auch in das Auto Einzug gefunden. Doch zurück zum Magneten. Dieser rotiert und induziert in die Aluminiumtrommel Wirbelströme, welche stärker werden, je höher die Drehzahl steigt. Je schneller er dreht, desto stärker versucht der Magnet seine Drehbewegung auf die Trommel zu übertragen. Die Trommel wird so, am Ende der Welle gegen eine Feder mit steigender Drehzahl der Tachowelle gedreht. Dieses bedingt den starken Ausschlag der Tachonadel, da diese ebenfalls mit der Trommel verbunden ist. Die Geschwindigkeit wird von der mechanischen Tachowelle entweder am angetriebenen Rad oder am Getriebeausgang aufgenommen.
Die eigene Geschichte

